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Personen
Link zu diesem Datensatz http://d-nb.info/gnd/1034916343
Person Jörres, Carl
Geschlecht männlich
Andere Namen Jörres, Karl
Jörres, Carl Heinrich Christoph
Quelle BO 61/65, 2619
Vollmer 2 (1955)
Wikipedia (Stand: 17.02.2019): https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_J%C3%B6rres
Zeit Lebensdaten: 1870-1947
Land Deutschland (XA-DE)
Geografischer Bezug Geburtsort: Bremen
Sterbeort: Bremen
Wirkungsort: Bremen
Wirkungsort: Lilienthal
Wirkungsort: Worpswede
Beruf(e) Maler
Dozent
Weitere Angaben Um 1893 unternahm er zwei längere Reisen, die ihn unter anderem nach Neapel und Budapest führten. Er arbeitete im Geschäft seines Vaters als Dekorateur. Seine Neigung zur Malerei verstärkte sich jedoch und so war Jörres 1905/06 Schüler von Fritz Overbeck in Worpswede und in Bröcken bei Schönebeck. In den Wintermonaten von 1904/05 bis 1908/09 ließ er sich an der privaten Kunstschule von Moritz Heymann in München ausbilden, wo er u. a. von Hermann Groeber, der zugleich an der Münchner Akademie lehrte, unterrichtet wurde. In München beeindruckte ihn 1907 eine große Impressionismusausstellung. Ab 1904 wohnte Jörres in Leuchtenburg und in Worpswede, und er lebte ab 1909 im Lilienthaler Ortsteil Oberende. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat. An der Staatlichen Kunstgewerbeschule Bremen unterrichtete er im Jahre 1922 freie Perspektive. Um diese Zeit hatte er in Lilienthal sein Atelier, bis er das historische „Badehaus“ an der Wörpe bei Lilienthal bezog und in einem Ausstellungsraum seine Werke zeigte. Ab 1927 unterhielt er ein neues Atelier bei der Lilienthaler Klosterkirche. Seine Werke wurden auch in der Großen Kunstschau in Worpswede und im Graphischen Kabinett in der Bremer Böttcherstraße verkauft. 1927 heiratete Carl Jörres die Malerin Henny Stolz (1899–1948), die Porträts, Stillleben und Interieurs schuf. Seit 1933 fuhr Jörres im Sommer regelmäßig an die Nordseeküste, und zwar auf die Insel Langeoog. Er stellte 1935 in Bremerhaven und 1936 in der Böttcherstraße in Bremen aus. 1937 bezog er ein Atelier in der Leimfabrik an der Wörpe. Jörres war seit 1919 Mitglied im „Bremer Künstlerbund“ und zeitweise in dessen Vorstand tätig. Er war außerdem in der Vereinigung Nordwestdeutscher Künstler, der Wirtschaftlichen Vereinigung Worpsweder Künstler und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands. Er war Mitglied der Freimaurer. Einige seiner Bilder wurden von den Nationalsozialisten als „entartet“ beschlagnahmt und blieben verschollen.
Beziehungen zu Personen Jörres-Stolz, Henny (Ehefrau)
Beziehungen zu Organisationen Hochschule für Künste Bremen
Typ Person (piz)





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