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Personen
Link zu diesem Datensatz https://d-nb.info/gnd/118696009
Person Götz, Gottfried Bernhard
Geschlecht männlich
Andere Namen Göz, Gottfried Bernhard (LCAuth)
Götz, Gottfried B. (B 1986)
Göz, Gottfried B.
Goetz, G. B.
Göz, Godefrid B.
Goetz, Gottfried B.
Götz, Godfrid B.
Göz
Göz, God. Bern.
Göz, Godfrid Bernard
Göz, Godfr. Bern.
Göz, G. B.
Goetz, Gottfried Bernhard
Göz, Gottfr. Bernh.
Quelle LCAuth
Thieme-Becker
Zeit Lebensdaten: 1708-1774
Land Deutschland (XA-DE)
Geografischer Bezug Geburtsort: Velehrad
Sterbeort: Augsburg
Wirkungsort: Augsburg
Beruf(e) Künstler
Maler
Zeichner
Miniaturist
Kupferstecher
Weitere Angaben Naher Verwandter des Bildhauers Valentin Goetz; Schüler bei dem Maler F. G. J. Eckstein in Brünn, dann von J. G. Bergmüller in Augsburg; anschließend dort als Geselle bei Joh. Rothblez tätig; am 18.4.1733 wurde er Meister, erwarb das Augsburger Bürgerrecht und heiratete im gleichen Jahre in Augsburg in 1. Ehe Elis. Martha Lesin aus Wien, in 2. Ehe 1736 Maria Eleonora, Magd. von Erdenfeld aus Niederösterr.; Sohn aus 2. Ehe: Franz Regis (1737- nach 1789), Maler, Kupferstecher und Kunstverleger; Götz gründete einen Kunstverlag, den später sein Sohn Franz Regis übernahm; eine Tochter von Götz (Vorname unbekannt) widmete sich als Schülerin ihres Vaters der Miniaturmalerei; durch Kaiser Karl VII. wurde ihm der Titel eines Hofmalers und eines Hofkupferstechers verliehen; unter den hervorragenden Augsburger Malern des 18. Jahrhunderts, von denen J. E. Holzer, J. W. Baumgartner und Matthäus Günther an erster Stelle zu nennen sind, behauptete Götz sich rangmäßig durch die ungewöhnliche Vielseitigkeit seiner künstlerischen Erfindungsgabe, durch die ausgezeichnete technische Beherrschung der Öl- und Freskomalerei, durch sein vorzügliches Zeichentalent und durch die farbig überaus differenzierte Art seines Kolorits; die gleiche Leichtigkeit, mit der er Pinsel und Zeichenstift zu handhaben wußte, zeigt sich auch in der Technik seiner meist mit reichem ornamentalem Schmuck versehenen Druckgraphiken in Gestalt von Andachtsbildern, Andachtsbüchern, den Illustrationen zum „Annus dierum sanctorum“ (gemeinsam mit J. J. Klauber, um 1770), Darstellungen aus der Bibel und dem Heiligenleben, Thesenbildern und vielen Porträts geistlicher und weltlicher Fürsten; berühmt wurde er durch eine drucktechnische Erfindung, die es ihm ermöglichte, kolorierte Kupferstiche mit gemäldeartigen Schattierungen zu versehen; dafür verlieh ihm die Kaiserin Maria Theresia einen Freibrief und einen goldenen Gnadenpfennig; der Maler und Illustrator darf zu den besten Künstlern des deutschen Rokoko gerechnet werden
Beziehungen zu Personen Goetz, Franz Regis (Sohn)
Systematik 13.4p Personen zu Malerei, Zeichnung, Grafik
Typ Person (piz)
Autor von 1 Publikation
  1. Die Apostel
    Götz, Gottfried Bernhard. - Tübingen : Legat-Verl., [2004]
Beteiligt an 2 Publikationen
  1. Gottfried Bernhard Göz
    Isphording, Eduard. - Weißenhorn : Konrad, 1997
  2. Gottfried Bernhard Göz
    Isphording, Eduard. - Weissenhorn : Konrad
Thema in 2 Publikationen
  1. Die Apostel
    Götz, Gottfried Bernhard. - Tübingen : Legat-Verl., [2004]
  2. Gottfried Bernhard Göz
    Isphording, Eduard. - Weißenhorn : Konrad, 1997
Maschinell verknüpft mit 2 Publikationen
  1. Gottfried Bernhard Göz, Franz Anton Zeiller und die Rosenkranzspende von Scheer
    Stoll, Peter. - Augsburg : Universität Augsburg, 2017
  2. Eduard Isphording zum Gedenken
    Pommeranz, Johannes. - Heidelberg : arthistoricum.net, 2015





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