Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Neuigkeiten Die mehr als 1,3 Millionen frei zugänglichen Online-Publikationen können in der Trefferliste über "Alle Standorte - Online (frei zugänglich)" gefiltert werden. Zugang erhalten Sie in der Datensatzansicht über den Link "Archivobjekt öffnen" oder über die URN im Label "Persistent Identifier".
 
Neuigkeiten Die Deutsche Nationalbibliothek öffnet am 15. März 2021 unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen ihre Lesesäle für den eingeschränkten Benutzungsbetrieb. Für den Zutritt ist eine Reservierungsbestätigung zwingend notwendig. Das Reservierungssystem und alle weiteren Hinweise zur Benutzung finden Sie auf der Startseite unserer Homepage. Lösen Sie Bestellungen bitte erst nach der erfolgreichen Reservierung aus.
 
 

Ergebnis der Suche nach: nid=119792389



Treffer 1 von 1 < < > <



Personen
Link zu diesem Datensatz http://d-nb.info/gnd/119792389
Person Pontisella, Johannes
Geschlecht männlich
Andere Namen Pontisella, Johann
Pontisella, Johann, der Jüngere
Quelle Wikipedia
Zeit Lebensdaten: 1552-1622

Wirkungsdaten: 1566-1596 (Erscheinungsjahre im VD-16)
Land Schweiz (XA-CH); Deutschland (XA-DE)
Geografischer Bezug Geburtsort: Chur
Sterbeort: Chur
Beruf(e) Theologe
Pfarrer
Weitere Angaben Als Sohn des gleichnamigen Schulleiters 1552 in Chur geboren. 1567 besuchte er die Schola Tigurina in Zürich. Drei Jahre später studierte er Theologie an der Universität Heidelberg. 1573 wieder in Chur nachweisbar. In dieser Zeit war er wohl auch Lehrer an der Nikolaischule h, wo er Konflikte mit Ulrich Campell hatte. Als dieser seines Amtes enthoben wurde, stellte man Pontisella 1574 als dessen Nachfolger als Pfarrer an der Regulakirche ein. Seine Lehrstelle vernachlässigte er dabei nicht. Im Jahr nach der Ernennung zum Pfarrer nahm ihn die evangelisch-rätische Synode auf. Noch im gleichen Jahr erhielt er von Heinrich Bullinger den Auftrag, eine Arbeit über die Geschichte Graubündens anzufertigen. Ob er den Auftrag auch ausgeführt hat, ist heute nicht mehr zu beantworten, jedenfalls finden sich keine Hinweise auf eine solche Arbeit. Pontisella hatte sich häufiger an politischen Gesprächen in Chur beteiligt. Man warf ihm Hispanismus vor, womit er als Gegner Frankreichs galt. Wohl durch Intrigen der Anhänger der franz. Partei schloss die Synode Pontisella im Jahr 1606 aus. Die offizielle Begründung dabei lag im Hispanismus. Nur wer Mitglied der Synode war, durfte damals Pfarrer im Freistaat der Drei Bünde sein, und mit seiner Ausscheidung verlor Pontisella somit auch seine Pfarrämter. Die restliche Zeit seines Lebens verbrachte er arbeitslos, wandte sich aber weiterhin theologischen Werken zu. Er starb am 3. Juli 1622 in Chur.
Verf.; Bearb.; Beitr. im VD-16
Beziehungen zu Personen Pontisella, Johannes (Vater)
Homerus (VD-16 Mitverf.)
Lavater, Ludwig (VD-16 Mitverf.)
Ruinelli, Andrea (VD-16 Mitverf.)
Tomann, Sadrach (VD-16 Mitverf.)
Heideck, Jakob (VD-16 Mitverf.)
Vulcanius, Bonaventura (VD-16 Mitverf.)
Systematik 3.6p Personen zu Kirchengeschichte, Systematischer und Praktischer Theologie, Kirche und Konfession
Typ Person (piz)





Treffer 1 von 1
< < > <


E-Mail-IconAdministration