Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Neuigkeiten Die 1,9 Millionen frei zugänglichen Online-Publikationen können in der Trefferliste über "Alle Standorte - Online (frei zugänglich)" gefiltert werden. Zugang erhalten Sie in der Datensatzansicht über den Link "Archivobjekt öffnen" oder über die URN im Label "Persistent Identifier".
 
Neuigkeiten Die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ist am Dienstag, 30. August 2022 aufgrund unseres Betriebsausflugs geschlossen. // The German National Library in Leipzig will be closed on Tuesday, 30 August due to our company excursion.
 
 

Ergebnis der Suche nach: nid=126228655



Treffer 1 von 1 < < > <



Personen
Link zu diesem Datensatz https://d-nb.info/gnd/126228655
Person Brandeis, Antonie
Geschlecht weiblich
Andere Namen Ruete, Antonie (Früherer Name) (Geburtsname)
Brandeis, Antoine (falsche Namensform)
Brandeis, Antonie Thawka (Vollständiger Name)
Quelle Quelle: Zwischen Hamburg und Jaluit: die Sammlerin, Ethnographin und Kolonialaktivistin Antonie Brandeis, geb. Ruete (9. Mai 2021): https://hamburgische-geschichten.de/2021/05/09/zwischen-hamburg-und-jaluit-die-sammlerin-ethnographin-und-kolonialaktivistin-antonie-brandeis-geb-ruete/
unter (Stand: 03.08.2021): https://de.wikipedia.org/wiki/Emily_Ruete
Zeit Lebensdaten: 1868-1945
Land Deutschland (XA-DE); Marshallinseln (XE-MH)
Geografischer Bezug Geburtsort: Hamburg
Sterbeort: Bad Oldesloe
Wirkungsort: Hamburg
Wirkungsort: Berlin
Wirkungsort: Jaluit
Beruf(e) Ethnologin
Sammlerin
Publizistin
Weitere Angaben Antonie Brandeis ist die älteste Tochter der berühmten „Prinzessin von Sansibar“, Emily Ruete. Nach ihrer Heirat mit dem südbadischen Kolonialbeamten Eugen Brandeis im Jahr 1898 begleitete sie ihren Ehemann nach Jaluit, wo dieser das Amt des Kaiserlichen Landeshauptmanns der Marshallinseln ausübte. Antonie Brandeis lebte bis 1904 in Mikronesien. In dieser Zeit trug sie eine umfangreiche ethnographische Sammlung zusammen, die als Schenkungen an die Museen in Freiburg, Berlin, Hamburg und Stuttgart ging. Einen großen Teil ihrer Sammlung verkaufte sie 1933 an das Peabody Museum Harvard. Nach ihrer Rückkehr aus Jaluit hat sie sich für fast 25 Jahre in der deutschen kolonialen Frauenbewegung engagiert. Unter anderem war sie an der Gründung der Kolonialen Frauenschule in Rendsburg beteiligt. Die Kolonialaktivistin hat zahlreiche ethnographische und prokoloniale Zeitschriftenartikel sowie ein zeitgenössisch sehr erfolgreiches „Kochbuch für die Tropen“ veröffentlicht. Sie starb bei einem Luftangriff auf Bad Oldesloe.
Beziehungen zu Personen Ruete, Emily (Mutter)
Brandeis, Eugen (Ehemann)
Beziehungen zu Organisationen Museum Natur und Mensch (Freiburg im Breisgau)
Museum am Rothenbaum
Ethnologisches Museum (Körperschaft)
Peabody Museum of Archaeology and Ethnology
Typ Person (piz)
Autor von 3 Publikationen
  1. Kochbuch für die Tropen
    Brandeis, Antonie. - Berlin : D. Reimer, 1939, 4., durch 42 Rezepte verm. Aufl.
  2. Kochbuch für die Tropen
    Brandeis, Antonie. - Berlin : D. Reimer, 1930, 3. durch 99 Rezepte verm Aufl.
  3. ...





Treffer 1 von 1
< < > <


E-Mail-IconAdministration