Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

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Personen
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Person Löbmann, Franz
Geschlecht männlich
Quelle Birgit Mitzscherlich, Löbmann, Franz Anton, in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., bearb. von Martina Schattkowsky, Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (25.4.2018).
Internet (Stand: 25.04.2018): http://www.loebmann.com/content.php?id=2&cont=cont_ger
Wikipedia (Stand: 25.04.2018): https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_L%C3%B6bmann
Zeit Lebensdaten: 1856-1920
Land Deutsches Reich (XA-DXDE)
Geografischer Bezug Geburtsort: Schirgiswalde
Sterbeort: Bautzen
Wirkungsort: Priene
Beruf(e) Vikar
Titularbischof
Weitere Angaben Apostolischer Administrator der Lausitz. - Apostolischer Vikar der Sächsischen Erblande. - Titularbischof von Priene (heute Türkei).
Als Sohn eines Zimmermannes in Schirgiswalde/Oberlausitz geboren, besuchte er die dortige Volksschule und die Präparandie in Bautzen. 1870 wechselte er an das Kleinseitner Gymnasium in Prag und trat in das Wendische Seminar ein. 1876/77 leistete er seinen Wehrdienst als Einjährig-Freiwilliger in Bautzen. Anschließend kehrte er zurück nach Prag wo er an der Deutschen Universität ein Theologiestudium aufnahm. Ab 1880 studierte er in Leipzig Philosophie und bereitete sich auf das höhere Lehramt vor. Seine Priesterweihe erhielt er am 15. Oktober 1881 in Bautzen. Die folgenden fünf Jahre diente er als Kaplan in Leutersdorf (Kreis Zittau) und Schirgiswalde. 1887 wurde er Direktor der Bautzener Domschule und vier Jahre später, 1891 zum Direktor des Katholischen Lehrerseminars in Bautzen berufen, dass er auch als Kanonikus am Domstift St. Petri innehatte. 1899 wurde er zunächst zum nichtresidierenden, ab 1905 zum residierenden Domdekan des Kollegiatkapitels ernannt. Gleichzeitig erfolgte die Ernennung zum Apostolischen Administrator der Lausitz, die durch den sächsischen König und durch den Heiligen Stuhl bestätitgt wurde. Am 30. Januar 1915 wurde er Titularbischof von Priene. Die Weihe erteilte ihm am 25. März desselben Jahres der Fürstbischof Adolf Bertram in Breslau. Kurz darauf verlieh ihm die Theologische Fakultät der Universität Prag die Ehrendoktorwürde. Während des Ersten Weltkrieges baute er trotz Abwanderung sächsischer Katholiken das Netz der Missionsstationen aus. 1917 begab er sich auf eine Frontreise um die Militärseelsorge der sächsischen Armee zu inspizieren. Nach dem Krieg und der Abdankung des sächsischen Königs und dem Inkrafttreten der Weimarer Verfassung entfiel die staatliche Kirchenhoheit - eine Gelegenheit die Löbmann zur Wiedererrichtung des Bistums Meißen nutzen wollte, was erst nach seinem Tode, am 24. Juni 1921 geschah. Beigesetzt wurde Löbmann auf dem Nikolaifriedhof in Bautzen.
Beziehungen zu Organisationen Bautzener Kollegiatstift
Bezug zu Werken Autogramm (Löbmann, Franz), 01
Typ Person (piz)
Autor von 2 Publikationen
  1. [Hirtenschreiben 14. Jan 1917]
    Löbmann, Franz. - [s. l.] : [s. n.]Dresden ( : Saxonia-Buchdr.), 1917
  2. [Hirtenschreiben]
    Löbmann, Franz. - [s. l.] : [s. n.]Dresden ( : Saxonia-Buchdr.), 1916
Beteiligt an 1 Publikation
  1. Autogramm (Löbmann, Franz), 01
    Provenienzmerkmal (wip)





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