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Werke
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Verfasser/Urheber Wickram, Jörg
Titel des Werkes Der Goldfaden
Andere Titel Der Goldtfaden
Ein schöne liebliche vnd kurtzweilige Histori von eines armẽ hir ten son, Lewfrid genant, welcher auß seinem fleißigen studieren vnderdienstbarkeyt vnd Ritterlichen thaten eines Grauen Tochter vberkam allen Jungen knaben sich der tugendt zůbefleissen, fast dienstlich zů lesen
Quelle Kindler neu
Killy
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006
Kuch, R.: Intermediales Erzählen im frühneuzeitlichen illustrierten Roman : Zu Struktur und Wirkung der Medienkombination bei Jörg Wickram. - De Gruyter. - Berlin. - 2014. - S. 60-63, 77ff.
Mertens, V.: Aspekte der Liebe : Ihre Semantik in den Prosaromanen 'Tristrant', 'Melusine', ' Magelone' und 'Goldfaden'. In: Brall (Hrgs.): Personenbeziehungen in der mittelalterlichen Literatur, Studia humaniora, Bd. 25. - Droste. - Düsseldorf. - 1994. S. 109-134
Scherer, W.: Die Anfänge des deutschen Prosaromans und Jörg Wickram von Colmar. Bd. 1. - Trübner. - Straßburg. - 1877. - S. 38-42, 54-59
ADB Online (Stand: 27.04.2020): https://www.deutsche-biographie.de/sfz85351.html
Zeit erschienen: 1557
erstellt: 1544-1554 (Entstehungszeit ca.)
Land Deutschland (XA-DE)
Geografischer Bezug Herstellungsort: Colmar
Sprache(n) Deutsch (ger)
Weitere Angaben Roman, erstm. gedruckt 1557.
Zeit- und Sachbezug: Anscheinend bereits 1544 fertig gestellt, wurde es erst ab 1554 neu bearbeitet; ältere Quellen nennen auch 1554 als Erscheinungsjahr des Romans. Thematische und inhaltliche Parallelen zum Werk von Hans Sachs sowie "Tristan und Isolde". Der Autor verarbeitete darin seine eigenen Herkunftsverhältnisse. – Inhalt: Leufried gelingt durch Adoption einen gesellschaftlichen Aufstieg und erlernt höfische Sitten. Seine Vermählung mit der Grafentochter Angliana besiegelt seine Zugehörigkeit zum Adelsstand. Der titelgebende Goldfaden wird als vom Protagonisten verwendet, um ihn sich in die Brust einzunähgen und damit seine Liebe zu beweisen. Zentraler als die Liebesgeschichte ist jedoch der soziale Aufstieg des Protagonisten, der durch ritterliche Tugend und bürgerlichen Fleiß sein Ziel erreicht. Bei allem verhilft ihm ein Löwe zum Erfolg: die Namensableitung (Leu) sowie ein Muttermal in Form einer Löwenpranke deuten auf seinen "Paten" hin. Die Liedeinlagen verweisen auf Wickrams Bemühungen um eine Meistersingerschule in Colmar. Die Erstausgaben enthielten zahlreiche Holzschnitte, deren Druckstöcke wohl auch für zeitgenössischeTristan-Ausgaben genutzt wurden. – Überlieferung: Nach drei Auflagen im 16. Jahrhundert kam dem Werk im 17. Jahrhundert mit sieben weiteren Drucken ein größerer Erfolg zu. In der Romantik neues Interesse für Wickrams Werke (Rollwagenbüchlein, Der treue Eckart); Clemens Brentano veröffentlichte 1809 eine sprachlich überarbeitete Version vom Goldfaden.
Form Roman
Oberbegriffe Ritterroman
Beispiel für: Minne
Bezug zu Werken Vorlage: Gottfried, von Straßburg: Tristan und Isolde
Brentano, Clemens: Der Goldfaden
DDC-Notation 833.4
Systematik 12.2p Personen zu Literaturgeschichte (Schriftsteller)
Typ Werk (wit)
Thema in 2 Publikationen
  1. Poetologie im Prosaroman
    Bamberger, Gudrun. - Würzburg : Königshausen & Neumann, [2018]
  2. Armut als neue Qualität der Helden im Fortunatus und im Goldfaden
    I, Gi hyang. - Würzburg : Königshausen und Neumann, 2002





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