Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Ergebnis der Suche nach: "Leipzig"
| Link zu diesem Datensatz | https://d-nb.info/dnbn/1071964259 |
| Übergeordnet |
DBSM.DBSM Deutsches Buch- und Schriftmuseum DBSM.Ausstellung.DBSM Ausstellungen Ausstellungen DBSM.Ausstellung.DA Dauerausstellungen DBSM.Ausstellung.DA.BPL Daueraustellung: Merkur und die Bücher – 500 Jahre Buchplatz Leipzig (14.05.1996 – 01.11.2008) DBSM.Ausstellung.DA.BPL.6 Die Übernahme zentraler Buchhandelsfunktionen im 19. Jahrhundert und der Leipziger Platz bis 1933 DBSM.Ausstellung.DA.BPL.6.1 Leipzig als zentraler Platz des deutschen Buchhandels und die Gründung des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig |
| Notation | DBSM.Ausstellung.DA.BPL.6.1.1 Leipzig als zentraler Platz des deutschen Buchhandels |
| Erläuterungen | Definition: Auf Initiative von Philipp Erasmus Reich, auch "Fürst der deutschen Buchhändler" genannt, wurde 1765 die "Buchhandlungsgesellschaft in Deutschland" als erste buchhändlerische Vereinigung gegründet. Sie hatte nur kurzen Bestand. Reich und andere Leipziger Buchhändler besuchten die Frankfurter Büchermesse im April 1764 letztmalig. Leipzig wurde zum ausschließlichen Buchhandelsmeßplatz. Richters Kaffeehaus im Romanushaus war von 1792 bis 1796 das erste von Paul Gotthelf Kummer eingerichtete Abrechnungslokal. Seit 1797 fand im Pau¬linum der Universität der buchhändlerische Abrechnungsverkehr statt. Georg Joachim Göschen und Friedrich Perthes führten die von Philipp Erasmus Reich begonnene Buchhandelsreform weiter. Sie wandten sich gegen Nachdruck, Schleuderei und Kundenrabatte, entwickelten Grundsätze einer buchhändlerischen Geschäftsordnung und setzten sich für eine genossenschaftliche und organisatorische Zentralisation im Buchhandel ein. |

