Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Ergebnis der Suche nach: "118660276"
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| Link zu diesem Datensatz | https://d-nb.info/gnd/1225310628 |
| Titel des Werkes | Seifersdorfer Bibliothek |
| Beteiligt | Früherer Besitzer: Brühl, Hans Moritz von(1775-1811) ; Früherer Besitzer: Brühl, Tina von(1775-1816) ; Früherer Besitzer: Brühl, Karl Moritz von(1816-1837) ; Früherer Besitzer: Brühl, Karl von(1837-1858) ; Früherer Besitzer: Brühl, Karl von(-1923) |
| Andere Titel |
Schlossbibliothek Seifersdorf Brühl’sche Bibliothek zu Seifersdorf |
| Quelle | Simmich, Christine: Die Bedeutung der antifaschistisch-demokratischen Reformen für die Sächsische Landesbibliothek Dresden in ihrer Funktion als regionales Bestandszentrum gesellschaftswissenschaftlicher Literatur, Diplomarbeit, 1983, S. 36 |
| Erläuterungen | Verwendungshinweis: Hinweis für die Sacherschließung: Seit 2021 werden Tu-Normsätze für Sammlungen (Entitätencode win) nicht mehr verwendet. Kombiniere Einzelschlagwörter für die Beschreibung der Sammlung. |
| Zeit | 1775-1948 |
| Land | Deutschland (XA-DE) |
| Geografischer Bezug |
Ort: Schloss Seifersdorf (Wachau-Seifersdorf) Ort: Seifersdorf (Dresden) Aufbewahrungsort: Dresden |
| Weitere Angaben | Hans Moritz von Brühl baute gemeinsam mit seiner Frau Tina das Schloss aus und gründete 1775 eine Bibliothek, die von ihrem einzigen Sohn Karl weiter gepflegt wurde. Um 1900 umfasste die Bibliothek einen Bestand von ca. 5.000 Bänden aus der Zeit von 1700 bis 1830. Bevorzugtes Fachgebiet war deutsche Literatur, daneben wurden Geschichte, Staatswissenschaften, Militaria, Theologica, alte Landkarten u. a. gesammelt. Durch die Beziehungen der Familie zum Weimarischen Hof und zum dortigen Dichterkreis ergab sich ein wertvoller Briefwechsel mit bedeutenden Persönlichkeiten. Vor allem zwischen Wieland und Tina von Brühl fand ein lebhafter Briefaustausch statt, aber auch Goethe, Herder und Schiller schrieben Briefe nach Seifersdorf, die im Schlossarchiv aufbewahrt worden waren. Im Rahmen der sogenannten Schlossbergung übernahm die Sächsische Landesbibliothek 1948 aus dem Buchbergungslager neben 5.000 Büchern, 20 Kassetten mit Handschriften von Fürsten, Gelehrten, Staatsmännern und Künstlern, die die Familie von Brühl betrafen. Die Briefe von Goethe und Schiller allerdings waren nicht darunter. Urkunden, Genealogisches, Siegelbruchstücke u.Ä. leitete die SLB 1952 an das Staatsarchiv weiter. Die originalen Goethebriefe und das Bänkelsängerlied, die „Seifersdorfer Goetheana“ befinden sich seit 1946 im Goethe-Schiller-Archiv Weimar. |
| Oberbegriffe |
Beispiel für: Sammlung Beispiel für: Adelsbibliothek Beispiel für: Schlossbibliothek |
| Bezug zu Werken |
Exlibris (Wappen, Motto, Brühl, Karl von), 01 Exlibris (Wappen, Motto, Brühl, Karl von), 02 |
| Systematik | 2.2 Buchwissenschaft, Buchhandel |
| Typ | Sammlung (win) |

