Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Neuigkeiten

Leichte Bedienung, intuitive Suche: Die Betaversion unseres neuen Katalogs ist online! → Zur Betaversion des neuen DNB-Katalogs

 
 

Ergebnis der Suche nach: "119383268"



Treffer 9 von 28 < < > <



Werke
Link zu diesem Datensatz https://d-nb.info/gnd/122086689X
Titel des Werkes Das Bürle
Beteiligt Herausgeber: Grimm, Jacob ; Herausgeber: Grimm, Wilhelm ; Viehmann, Dorothea(Beiträgerin)
Andere Titel Kinder- und Hausmärchen. Das Bürle
Quelle Kinder- und Hausmärchen, Ausg. letzter Hand (KHM 61)
Uther, H.-J.: Handbuch zu den "Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm : Entstehung - Wirkung - Interpretation. - De Gruyter. - Berlin, Boston. - 2013. - S. 145-147
Zeit erschienen: 1819
Land Deutschland (XA-DE)
Sprache(n) Deutsch (ger)
Weitere Angaben Zeit- und Sachbezug: Nach einer Erzählung "aus Zwehrn". Das Motiv des gewitzten Bauern findet sich bereits in der Antike. – Inhalt: Ein Bauer wird, von den Reichen das Bürle (Bäuerlein) genannt, lässt sich eine Kuh schreinern, die der Hirte mit aufs Feld nimmt, dort aber vergisst. Der Hirt muss dem Bürle daraufhin eine echt Kuh geben. Es will das Fell verkaufen und kehrt unterwegs in eine Mühle ein, vor der es einen Raben mit gebrochenen Flügeln findet. Als es zu schlafen scheint, trägt die Müllerin dem Pfaffen Braten, Salat, Kuchen und Wein auf. Als ihr Mann klopft, versteckt sie alles einschließlich des Pfaffen und sagt, es gebe nur Käsebrot. Das Bürle behauptet, der Rabe sei ein Wahrsager, und entdeckt dem Mann das versteckte Essen. Für die letzte Weissagung handelt er dreihundert Taler aus: Im Schrank sei der Teufel. Der Mann jagt den Pfaffen davon. Die Bauern wundern sich über des Bürles neuen Reichtum. Es sagt, das sei von dem verkauften Kuhfell. Alle schlachten ihre Tiere und bekommen fast nichts für die Felle. Das Bürle soll in einem Fass in den Fluss gerollt werden und der Pfaff ihm die Messe lesen, doch es lockt einen Schäfer an seine Stelle, indem es ihm weismacht, so werde er Schultheiss. Es treibt dessen Herde heim und sagt, die gebe es unter Wasser, worauf sich die anderen ertränken und das Bürle reich ist. – Überlieferung: In den KHM an Stelle 61, laut Märchenindex ATU 1535, 1358 und 1297. Diente als Vorlage für H. C. Andersens Kunstmärchen "Der kleine Klaus und der große Klaus". Bildliche Darstellungen (u.a. von G, Cruikshank) zeigen zumeist das hölzerne Kalb.
Form Schwank
Oberbegriffe Teil von: Kinder- und Hausmärchen(Enthalten in)
Bezug zu Werken Andersen, Hans Christian: Lille Claus og store Claus
Das hölzerne Kälbchen
Verwandter Begriff: Die Rübe (Schwank)
Systematik 12.2b Anonyme literarische Werke
Typ Werk (wit)





Treffer 9 von 28
< < > <


E-Mail-IconAdministration